Liberale Schüler Bonn gegründet

Am Freitag, dem 19.3., haben sich Bonner Jungliberale zusammengetan und einen Bonner Kreisverband der Liberalen Schüler gegründet. Damit steigt die Zahl der Kreisvberände der LS in NRW wieder einmal!
In den Vorstand wählten sie den Vorsitzenden Hendrik Born, die stellvertretenden Vorsitzenden Kai Rieck (Programmatik) und Cristóbal Marrero-Winkens (Öffentlichkeitsarbeit und Organisation), sowie die Beisitzer Alexander Kunze und Lennart Will.

Neben anderen Grußworten – unter anderem vom Kreisvorsitzenden der FDP Bonn, Werner Hümmrich – gab es auch ein schriftliches Grußwort von Dr. Guido Westerwelle, MdB und Bundesvorsitzender der FDP, in dem er den Liberalen Schülern in seiner Heimatstadt seine Unterstützung zusichert und betont, wie sehr er sich über die Gründung eines Kreisverbandes in Bonn freut.

Somit war es ein sehr erfolgreicher Kongress und die Liberalen Schüler Bonn blicken positiv in die Zukunft, in der sie Liberale Politik für junge Menschen in Bonn und NRW mitgestalten wollen.

Ihr erreicht Hendrik Born unter born@julis-bonn.de

Was macht das Schauspielhaus in der Schule? – Politik-Partei-Problem

Vor kurzem ereignete sich ein Vorfall in mehreren städtischen Gymnasium, welcher wieder einmal die Problematik von Politik in der Bildung aufzeigt:

Zurzeit läuft ein Bürgerbegehren gegen den Abriss und Neubau des Schauspielhauses in Köln.

Vor ca. 1 ½ Wochen fand eben dieses Bürgerbegehren auch seinen Weg in die Kölner Schulen:

Dort wurden die Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren in den Schulen herumgereicht oder ausgelget.
Hier zeigt sich besonders, wie die Gewichtung der 30.500 bisher gezählten Stimmen gegen den Abriss verteilt sind. Es ist eine Ironie dieser Geschichte, dass in diesem Fall nicht die so oft geschundenen Politiker, sondern die moralisch ach so korrekten Pädagogen ihre Macht missbrauchen.

Der Beruf des Lehrers sollte eigentlich implizieren, dass keine politische Meinung verbreitet werden sollte, und dass der Lehrer den Schülern beibringen soll, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Doch auch die Schülervertretungen und die Schüler haben Fehler gemacht:

Eine unabhängige SV sollte die Schüler repräsentieren und sich für diese einsetzen und sich nicht von Lehrern manipulieren lassen.

Die Schüler sollten jedoch auch so eigenverantwortlich sein, ihre Unterschrift nicht ohne nachzudenken unter alles zu setzen.

Für die Liberalen Schüler Köln ist dies ein Verhalten und eine Einstellung, die so nicht gebilligt werden darf, denn Politik gehört, außer als Unterrichtsfach, nicht in die Schule.